Diese Geschichten aus dem Cockpit sollen wahr sein.
Naja, wer es glauben mag:
"Auf unserem Rückflug von Lanzarote nach München kam das Flugzeug auf Reiseflughöhe in sehr heftige Winde. In der Kabine war es beklemmend still. Deshalb sah sich der Co-Pilot veranlasst, über Lautsprecher mitzuteilen: "Meine Damen und Herren, im Moment haben wir heftigen Rückenwind, deswegen ist der Flug etwas holprig. Aber Sie brauchen sich nicht so krampfhaft an den Sesseln festzuhalten, die fallen auch mit runter."
Auf einem Lufthansa-Flug von Hamburg nach Frankfurt erklärte die Crew: "Bei einem Druckverlust ziehen Sie eine der Stewardessen ganz zu sich heran und drücken Sie auf Mund und Nase." Da schauten sogar die vielen Geschäftsleute und Vielflieger morgens kurz nach 6 Uhr lächelnd hinter der Zeitung hervor.
"Auf einem Flug mit der El Al von Frankfurt nach Tel Aviv machte der Pilot folgende Durchsage: "Wenn nichts dazwischenkommt und wir nicht abgeschossen werden, sind wir in gut drei Stunden in Tel Aviv. Dort ist das Wetter dann genauso schlecht wie hier."
Vor dem Start einer Maschine von Düsseldorf nach Berlin hieß uns die Stewardess willkommen:" Meine Damen und Herren, wir begrüßen Sie auf unserem Flug nach München." Als sich schon Panik ausbreitete, meldete sich der Pilot: "Auch aus dem Cockpit einen guten Morgen. Pilot, Co-Pilot und Autopilot wollen lieber nach Berlin als nach München. Wer will mit? Tja, wir sind ja schon zu dritt, dazu die Passagiere - ich denke, die nette Stewardess ist überstimmt. Also auf nach Berlin!" Die Stewardess hat sich dann bei allen Passagieren entschuldigt.
"Vor dem Start einer Lufthansa-Maschine, die von Köln nach München fliegen sollte, fuhren wir eine ganze Weile hin und her, wendeten immer wieder und rollten durch die Gegend. Der Lautsprecher ging kurz an, aber wir hörten nur ein Kichern. Irgendwann dann die Durchsage des Kapitäns, der sein Lachen kaum unterdrücken konnte: "Meine Damen und Herren, wir haben uns v-e-r-f-a-h-r-e-n." Er fügte noch hinzu, dass das in Köln/Bonn durchaus schwierig sei, da es nur eine Startbahn gebe. Der Flug verlief dann aber problemlos."
Nachdem wir auf einem Flug von Hamburg nach London gerade 10 Minuten in der Luft waren, stürzte eine Stewardess gut sichtbar für alle Passagiere ans Fenster und brüllte: "Oh mein Gott, die Tragfläche!" Viele Fluggäste schrieen, und alle schauten entsetzt auf die völlig intakte Tragfläche, woraufhin die Stewardess in ihr Mikrofon sagte: "Ich wollte das immer schon mal machen. Entschuldigen Sie. Wir werden in Kürze mit dem Servieren der Bordgetränke beginnen." Auffallend viele Passagiere bestellten alkoholhaltige Getränke.
"Nach dem harten Aufsetzen einer Maschine in Hamburg meldete sich der Co-Pilot mit den Worten: "Ich hoffe, unser Aufprall hat Ihnen gefallen!"
Als unsere Boeing 747 der Lufthansa in Washington D.C. eigentlich schon startklar war, kam eine etwas holprige englische Durchsage des deutschen Kapitäns: "We apologize for the delay, but we have soaked up a plane." ("Entschuldigen Sie bitte die Verspätung, aber wir haben gerade eben eine Flugzeug aufgesogen.") Gemeint war eine Plastikplane, die ins Triebwerk geraten war. Die meisten amerikanischen Passagiere befürchteten jedoch Schlimmeres.
Bei einem Flug von Singapur nach Lombok in Indonesien mit Silk Air hatten wir eine ruppige Landung. Nachdem der Kapitän die Maschine einmal hart aufgesetzt hatte, sprang sie wieder etwas hoch und setzte ein zweites Mal auf, bevor der Pilot durchstartete. Wir flogen eine Schleife und landeten beim zweiten Versuch. Danach sagte der Co-Pilot über den Lautsprecher: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Tierfreunde. Beim ersten Versuch hat der Kapitän Krokodile auf der Landebahn gesehen, weshalb wir etwas später aufsetzten. Plötzlich waren da noch mal Krokodile, weshalb wir noch mal kurz in die Luft gingen. Dahinter war zu wenig Landebahn, um zum Stehen zu kommen. Bei unserer zweiten Landung waren alle Krokodile weg. Kein Tier ist zu Schaden gekommen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bald wieder mit der tierfreundlichsten Airline der Welt fliegen würden."
Auf dem Flug von Tanger nach Köln/Bonn war ich während des Starts felsenfest davon überzeugt, die Reifen würden unter mir brennen, und schrie das aus, mehrfach quer durch die Passagierkabine. Als endlich die Stewardess kam, erklärte sie freundlich: "Unter Ihnen muss etwas anderes brennen. Die Reifen sind weiter hinten."
P.S.:
Hab ich gerade gefunden, den Trailer für "Avatar II"
Viel Spaß damit:
http://de.news.yahoo.com/31/20100330/vi ... 14a31.html